Ein Buch wird geboren

Oktober 2012 …

Ich stand in einer Buchhandlung und hatte wiedermal kein Buch gefunden, welches meine Aufmerksamkeit erregte.
Da wuchs in mir der Gedanke, „warum nicht selber eins schreiben?“ Am Anfang war die Idee. Nur eine Spielerei mit der Phantasie …

Damals habe ich noch nicht gedacht, dass eben diese Idee ihre eigenen Wege gehen wird …

In jeder möglichen Sekunde war ich ganz in meiner Geschichte. War gefangen, gefesselt, verzaubert …
Die Runden mit dem Hund wurden zur Inspiration, in meinem Kopf funkte ein ganzes Feuerwerk an Dialogen, Situationen, Intrigen und auch an herzergreifenden Szenen. Hatte ich kein Papier und Stift zur Hand, musste die Aufnahmefunktion des Handys erhalten. Alle erdenklichen Szenen, wurden festgehalten, weitergesponnen, ausgemalt und ist letztendlich wie ein Film in meinem Kopf abgelaufen.

Es war eine witzig-seltsame Erfahrung, ständig in Gedanken zu sein und seine eigene Geschichte im Kopf zu schreiben. Dann kann es schon mal passieren, dass man in der Straßenbahn komisch angeschaut wird. Weil man sich eine lustige Szene ausdenkt, lachen muss und dann zum Handy greift, um die Gedanken schließlich ganz leise aufzunehmen …

21 Monate und ein bisschen mehr als 400 Seiten später habe ich die letzten Zeilen meines Buches geschrieben.
Wie schnell war doch die Zeit vergangen.

Die ganze Zeit habe ich meine Protagonistinnen durch die Höhen und Tiefen in ihrem Leben begleitet. Habe mit ihnen gekämpft, gelacht, gebangt, gehofft, geweint … und geliebt. Denn ich habe sie erschaffen …

Zuerst für mich ganz alleine.
Nun publik für alle, die die Geschichte lesen wollen.

Der Kreis schließt sich …